Zweige mit Schnee
Im Bandweberhaus des Freilichtmuseums gefertigte Bänder

Volkskunde - DFG-Projekt: "PortAll"

„Portal Alltagskulturen im Rheinland"
Das DFG-Projekt zum Wandel im ländlichen Raum 1900-2000

Das Projekt „Portal Alltagskulturen im Rheinland – Wandel im ländlichen Raum 1900-2000" bietet einen vollkommen neuen inhaltlichen wie technischen Zugang zu dem kulturellen Erbe des Rheinlands.

LVR-Freilichtmuseum Lindlar digitalisiert seinen Bestand

In den Archiven der drei beteiligten LVR-Kultureinrichtungen (LVR-Freilichtmuseum Lindlar, LVR-Freilichtmuseum Kommern und LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte) schlummert ein faszinierender Bestand ganz unterschiedlicher Quellen zum Alltagsleben einer Region: Fotos, Filme, Interviewaufzeichnungen sowie tausende von Objekten vom Werkzeug bis zur kompletten Kücheneinrichtung.

Digitale Datenbank vernetzt Bestände und macht sie öffentlich zugänglich

Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Projektes ist es, diese bislang nicht systematisch erschlossenen Bestände zu digitalisieren und miteinander zu vernetzen. Die Quellenbestände zu grundlegenden Alltagspraxen und Repräsentationsformen werden nach inhaltlichen Kriterien erschlossen, miteinander verknüpft und in digitaler Form für Wissenschaft und Öffentlichkeit dauerhaft auf dem neuen Portal „Alltagskulturen im Rheinland" zugänglich gemacht. Dort können interessierte Nutzerinnen und Nutzer nicht nur erstmals in den reichhaltigen Beständen der drei Einrichtungen stöbern, sondern auch exemplarisch die verschiedenen Aspekte des Wandels im ländlichen Raum anhand kurzer Einführungstexte erfahren.

Online-Recherche

Erschlossen wurden bereits die umfangreichen Bestände zur Bandweberei, zur Ernährung und zur Wohnkultur. Ergebnisse zu den sich verändernden Produkten, Arbeitstechniken und Sozialstrukturen können bereits nachgelesen werden. Aktuell bearbeiten die Projektmitarbeiterinnen Bestände zum Thema Landwirtschaft. Bis 2017 werden zahlreiche weitere Themen bearbeitet und miteinander in Beziehung gesetzt, so dass ein facettenreiches Bild der Wandlungsprozesse im ländlichen Raum von 1900 bis 2000 entsteht.

Weiterführende Links

Mariechen Thieman in der Werkstatt des Bandweberhauses. Schwarzweiß-Aufnahme.

Digitalisiertes Foto: Bandweberin Maria 'Mariechen' Thiemann in ihrer Werkstatt

Die Visitenkarte von Mariechen Thiemann. Eine Karte lehnt an einem rosafarbenen Kästchen aus Papier und mit Deckel, in denen weitere Karten aufbewahrt werden.

Digitalisiertes Objekt: Visitenkarte von Maria Thiemann

Eine eingescannte Seite des Mitteilungsblattes

Digitalisiertes Dokument: Der Bandwirker, 14. Jahrgang, Nr. 7 vom 19.04.1919